Das erste Mal...

...stand ich mit 5 Jahren auf der Bühne. Meine Ballettschule «Gisela Grimm» führte damals ein Musical auf «Das Ölmännchen», in dem ich einen Zwerg spielte.

Dann mit 14 bewarb ich mich für den Geisterchor in Goethes  «Faust 1» im Thalia- Theater. Ich wurde, mit 10 anderen, unter vielen hundert Jugendlichen engagiert. Der legendäre Boy Gobert gab damals den Mephisto und ich war ganz stolz, wenn ich in der Kantine in seiner Nähe sitzen konnte.

Mit 22 Jahren besuchte ich die «Lee  Strasberg Theatre School» in Los Angeles. Was für eine Erfahrung! Ich konnte mit Lehrern zusammen arbeiten, die schon mit James Dean und Robert de Niro gearbeitet hatten. Auch mit dem Singen fing ich in dieser Zeit ernsthaft an.

Durch die Mitwirkung in einigen Werbespots wurde ich
dann Mitglied im «Screen Actors Guild of America», (SAG). Mit 25 ging ich wieder zurück nach Deutschland und konnte hier in diversen Filmen und Serien mitwirken und nebenbei als Synchronsprecherin für Baywatch, etc. arbeiten.

Die erste Hauptrolle bekam ich 1996 in der Sitcom «Ein ehrenwertes Haus», ARD. Für jede der 24 Folgen gab es zwar einen Ablaufplan, aber keine vorgegebenen Texte, sodass wir alle improvisieren mussten. Das war extrem lustig und teilweise vor Lachen kaum auszuhalten.

Danach folgten weitere Engagements bei verschiedenen Sendern für diverse Formate. Für mich ist das Wunderbare an der Schauspielerei die Auseinandersetzung mit der Figur. Das Hineinschlüpfen und Erleben dieser Person mit allen Facetten, die dazu gehören.  Ein wirklich spannender Prozess, bei dem man jedes Mal auch sehr viel über sich selbst erfährt.