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Schauspiel

Welcome to the nut-house ...

Für mich ist das Wunderbare an der Schauspielerei die Auseinandersetzung mit der Figur. Das Hineinschlüpfen und Erleben dieser Person mit allen Facetten, die dazu gehören. Ein wirklich spannender Prozess, bei dem ich jedes Mal sehr viel über mich selbst erfahre. Seit ich ein kleines Mädchen war, trage ich eine unglaubliche Aufgeregtheit für das Leben in mir und mit der Schauspielerei darf ich all das tun, was draußen im Leben oft nicht erlaubt ist. Hier darf ich ausprobieren, hervorholen, was in mir steckt, meine hellsten und dunkelsten Seiten entdecken

Das erste Mal steht Caroline Beil mit fünf Jahren auf der Bühne. Ihre Ballettschule „Gisela Grimm“ führt ein Musical mit Namen „Das Ölmännchen“ auf, in dem sie einen Zwerg spielt. Dann, mit 14, bewirbt Caroline sich für eine Rolle im Geisterchor in Goethes „Faust 1“ im Thalia-Theater, Hamburg. Unter vielen hundert Jugendlichen wird sie engagiert, zusammen mit nur zehn anderen. Der legendäre Boy Gobert gibt den Mephisto und Caroline ist stolz, wenn sie in der Kantine in seiner Nähe sitzen kann.

Mit 24 Jahren besucht sie die „Lee Strasberg Theatre School“ in Los Angeles. Was für eine Erfahrung! Caroline kann mit Lehrern zusammenarbeiten, die schon mit James Dean und Robert de Niro gearbeitet hatten. Auch mit dem Singen fängt sie in dieser Zeit ernsthaft an. Durch die Mitwirkung in einigen Werbespots wird sie Mitglied im „Screen Actors Guild of America“ (SAG). Nach drei Jahren kehrt sie nach Deutschland zurück.

1991 setzt Caroline ihre Ausbildung u.a. an der „Stage School of Music, Dance and Drama“ in Hamburg fort. Sie wirkt in diversen Filmen und Serien mit, arbeitet nebenbei als Synchronsprecherin für „Baywatch“ und andere erfolgreiche Serien. Die erste Hauptrolle bekommt sie 1996 in der Sitcom „Ein ehrenwertes Haus“ (ARD). Für jede der 24 Folgen gibt es zwar einen Ablaufplan, aber keine vorgegebenen Texte, sodaß alle improvisieren müssen. Ein extrem lustiges Arbeiten und teilweise vor Lachen kaum auszuhalten.

Danach folgen weitere Engagements bei verschiedenen Sendern und für diverse Formate. Im Juli 2006 beginnt ihre zweimonatige Gastrolle bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (RTL). 2007 dann bekommt Caroline ihre erste Rolle als „Biest“. Fast ein Jahr lang spielt sie in der Telenovela „Sturm der Liebe“ (ARD) Fiona Marquardt, stellvertretende Geschäftsführerin eines Hotels, die allen in ihrer Umgebung das Leben schwer macht. Die Serie ist sehr erfolgreich und wird in 20 Länder verkauft. In der ZDF-Serie „Herzflimmern“ ist sie 2011 und 2012 in einer Hauptrolle als Dr. Shirley Wilson zu sehen.

Im Juli und August 2010 steht sie in Rolf Hochhuths Musical-Uraufführung „Inselkomödie- oder Lysistrate und die Nato“ im Berliner „Theater am Schiffbauerdamm“ in der Hauptrolle der Lysistrate auf der Bühne, im September 2013 schließlich auch in der Uraufführung der szenischen Hochhuth-Lesung „Neun Nonnen fliehen“ als Katharina von Bora im Goethe-Theater in Bad Lauchstädt. „Neun Nonnen fliehen“ erscheint 2013 als CD-Hörbuch (Bastei Lübbe). Im TV ist Caroline 2012 und 2013 unter anderem bei „Akte Ex“ (ARD), „Soko Stuttgart“ (ZDF)  im und im Kurzfilm „Linnea“ zu sehen.

Caroline arbeitet durchgehend mit verschiedenen Coaches, wie Jens Roth in Berlin und besucht Masterclasses von Bernard Hiller in Berlin und Los Angeles.

Vita Schauspiel (pdf)   CV Acting (pdf)

 

 

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